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Ordnung zur Nutzung und Werterhaltung
der Garagen des Garagenvereins in der Hansestadt Rostock e.V.
1. Die Garage dient zum Unterstellen von Fahrzeugen ( PKW, Anhänger, Motorräder,
Fahrräder, Boote). Der Garageneigentümer ist verpflichtet, Ruhe und Ordnung auf den
Garagenkomplexen zu halten und für allgemeine Sicherheit zu sorgen. Gegenseitige
Rücksichtnahme der Vereinsmitglieder untereinander ist zu gewähren.
2. Der Eigentümer der Garage hat kontinuierlich Werterhaltungsmaßnahmen an dieser
durchzuführen, damit sich die Garage stets in einem guten baulichen und optischen
Zustand befindet. Die Kosten sind durch den Eigentümer zu tragen. Bei Garagen, die über
einen längeren Zeitraum unverschlossen sind ( z.B. nach einem Einbruch), erfolgt der
Verschluss durch die Geschäftsstelle des Vereins.
3. An der Garage vorgesehene bauliche Veränderungen ( Garagentor, Zwischenwände,
E- Anlagen) sind bei der Geschäftsstelle zu beantragen. Die Geschäftsstelle behält sich
vor, Auflagen für das Vorhaben zu erteilen. Für die fachgerechte Bauausführung und die
entstehenden Kosten ist der Garageneigentümer verantwortlich.
4. Die äußere Farbgebung der Garagen ist reihenweise einheitlich zu gestalten.
Putzmauerwerk ist auszubessern und vorzugsweise mit weißem Anstrich zu versehen.
Garagentore sind reihenweise farblich einheitlich auszuführen.
( bei grau: RAL NR. 7035 lichtgrau, RAL 7001 silbergrau)
Spritzwassersockel sind schwarz zu streichen.
5. Für die ordnungsgemäße Entwässerung der Garagendächer und die Sauberkeit der
Dachrinnen und Fallrohre sowie die Reparatur des Daches sind die Garageneigentümer
verantwortlich. Für die Funktion von Gullys als Gemeinschaftseinrichtungen trägt die
Geschäftsstelle Sorge.
6. Die E- Anlage in der Garage ist alle 4 Jahre technisch überprüfen zu lassen.
Prüfbestätigungen sind auf Verlangen vorzulegen. Die Kosten für die Überprüfung bzw.
erforderlichen Reparaturen der E- Anlage trägt der Garageneigentümer. Der Verbrauch
von elektrischem Strom ist grundsätzlich auf das unbedingt notwendige Maß
(entsprechend der satzungsgemäßen Nutzung) zu beschränken. Die Stromkostenabrechnung
erfolgt durch Ablesung von Kollektivzählern und Kostenaufteilung zu gleichen
Teilen auf die Mitglieder.
7. Für die Sauberhaltung der Flächen vor, zwischen und hinter den Garagen sind die
Garageneigentümer zuständig, ebenfalls für die Stirn- und Rückwände von Garagenreihen.
Ebenso gehört die notwendige Rasenmahd und die Beseitigung von Unkraut
dazu. Der Einsatz von chemischen Unkrautvernichtungsmitteln ist untersagt. Der Verein
lässt auf aus-gewählten Flächen Grünschnittarbeiten durchführen.
8. Fahrgassen und Garagenvorplätze sind für die An- und Abfahrten zur Garage bzw. zur
kurzzeitigen Pflege des eigenen Fahrzeuges zu nutzen.
Das Parken von Fahrzeugen sowie das Abstellen von Gegenständen auf den
Garagenkomplexen und den Zufahrten ist untersagt, ebenfalls das Waschen von
Fahrzeugen. Tätigkeiten wie Ballspielen, Privatfeiern, Umgang mit offenem Feuer o.ä.
sind auf den Garagenstandorten untersagt. Auf allen Garagenstandorten gilt die STVO.
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9. Abfall- und Müllablagerungen auf den Garagenstandorten und um diese sind
Ordnungswidrigkeiten/ Straftaten, ebenfalls Schadstoffeinleitungen (Farbreste, Kraftstoffe
u. ä.) in Abwasseranlagen der Garagenkomplexe. Die Garageneigentümer gewährleisten
zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sicherheit eine ständige Zusammenarbeit mit der
Geschäftsstelle.
10. Der Verkauf der Garage hat entsprechend den Festlegungen der Satzung zu erfolgen.
Der Garagenkäufer muss Mitglied des Vereins werden. Die Eigentumsumschreibung
erfolgt in der Geschäftsstelle in Anwesenheit von Verkäufer und Käufer.
11. Die Vermietung der Garage durch den Eigentümer ist grundsätzlich möglich. Der
Garageneigentümer bleibt für die Garage und ihre satzungsmäßige Nutzung
verantwortlich. Der Geschäftsstelle sind kurzfristig Name und Wohnanschrift des Mieters
mitzuteilen.
12. Bei besonderen Vorkommnissen wie Einbrüchen, Brände, Sturmschäden,
Ordnungswidrigkeiten, ist die Geschäftsstelle durch den Garageneigentümer bzw. durch
die feststellende Person sofort zu informieren. Bei Bränden und Einbrüchen ist ebenfalls
die Polizei durch das Mitglied sofort zu benachrichtigen. Über den Verein ist das
Garagengebäude gegen Elementarschäden versichert, der Geschäftsstelle sind
erforderliche Angaben im Schadensfall mitzuteilen.
13. Werterhaltungsmaßnahmen an Vereinseinrichtungen erfolgen in Verantwortung des
Vorstandes entsprechend den Jahresplänen und in Abhängigkeit von der Dringlichkeit der
Reparatur. Zu diesen Anlagen zählen Zufahrten, Fahrgassen, Zäune, Außenbeleuchtung,
E- Hauptanlagen, Entwässerungsanlagen, Sicherungsanlagen und Beschilderungen.
14. Erfolgt keine satzungsmäßige Nutzung, werden Werterhaltungsmaßnahmen unterlassen
und gibt es Verstöße gegen Ordnung und Sauberkeit auf den Garagenstandorten, ist der
Vorstand nach zweimaliger Aufforderung / Mahnung berechtigt, einen Betrag bis zu
500,00 € in Abhängigkeit der Zuwiderhandlung für den entstandenen
Verwaltungsaufwand zu erheben.
Diese Ordnung wurde auf der Delegiertenversammlung am 06.12.2003 beschlossen und ist für
jedes Mitglied des Vereins verbindlich.
Der Vorstand
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